Der Stern der Theophanu von Beate Sauer

Buchbeschrieb (von Amazon): Im Jahr 972 wird die junge byzantinische Prinzessin Theophanu aus machtpolitischen Erwägungen mit dem Anwärter auf den deutschen Kaiserthron, dem jungen Otto II., verheiratet. Als das junge Mädchen aus der glänzendsten und schönsten Stadt der damaligen Welt in ihre neue Heimat kommt, fällt ihr die Eingewöhnung schwer. Nicht nur in den deutschen Gefilden, sondern auch am Kaiserhof ist das Klima rau. Doch als die junge Frau sich unverhofft und leidenschaftlich in ihren charmanten Gatten verliebt, wird ihr das Fremde vertraut: Theophanu lebt sich nicht nur gut ein, sondern sie kämpft auch beherzt an der Seite Ottos um die deutsche Kaiserkrone. Allen Ränken ihrer mächtigen Gegner zum Trotz gelingt es der temperamentvollen Theophanu schließlich, zur mächtigsten Herrscherin des Abendlandes zu werden.

Die deutsche Geschichte zwischen Karl dem Grossen und Luther habe ich als Nichtdeutsche nur in einigen Jahrzahlen und Namen im Kopf. Details dazu fehlen mir. So war es spannend, den Roman um Theophanu zu lesen. Im Roman geht es vor allem um die Liebe zwischen Theophanu und Otto II. – dies ohne kitschig zu werden – und die Schlachten, in die er zog. Im Grossen und Ganzen spannend und um die Detaillücken in meinem Kopf zu füllen ideal. Aber was ich extrem vermisste, war, was Theophanu für unsere Kultur tat, wie z.B. die Einführung des Nikolausbrauchtums und der Einfluss der byzantinischen Kunst hierzulande (z.B. Buchmalerei) durch die Kunsthandwerker, die sie in ihrem Gefolge mitbrachte.

Gut fand ich, dass die Autorin am Ende des Buches beschrieb, was sie geschichtlich wie geändert und/oder hinzugefügt hat.

 

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