Die Karte des Himmels von Rachel Hore

Sich mit kostbaren Büchern zu beschäftigen ist für Jude mehr als ein Beruf. Es ist Leidenschaft. Daher ist sie begeistert, als sie in Norfolk eine Sammlung astronomischer Gerätschaften und Bücher bewerten soll. Sie gehörten einst dem Astronomen Anthony Wickham. Durch sein Beobachtungsjournal öffnet sich für Jude eine neue Welt. Doch wer war die junge Esther, die Wickhams Aufzeichnungen fortführte, über die aber niemand etwas zu wissen scheint? Jude forscht nach – und stößt auf eine Geschichte, die auch ihre eigene Familie betrifft.

Es geht um eine Geschichte, die Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Im Gegensatz zu Autorinnen wie z.b. Lucinda Riley bleibt die Geschichte aber an einem Ort. Jude, die in einem Auktionshaus arbeitet, wird angetragen, sich um den Verkauf einer Büchersammlung in einem Landhaus zu kümmern. Eigentlich wäre der Anruf an einen Kollegen von ihr gegangen, aber da Jude’s Grossmutter im Cottage dieses Landhauses aufgewachsen ist, kümmert sie sich darum. Gemeinsam mit ihrer Grossmutter, den neuen Besitzern des Landhauses wie auch mit dem neuen Bewohner des Cottages spürt sie die Geschichte dieser kostbaren Sammlung auf.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Stellenweise gibt es beim Lesen Durchhänger, da die Grossmutter nur in kleinen Dosen mit Einzelheiten rausrückt. Doch das Faszinierende an der Geschichte überwiegt eindeutig. Für mich bisher das schönste „Vergangenheit-Gegenwart“-Buch bisher.

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